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Radtour zur Adlerquelle am Wolletzsee

Der Wetterbericht sagt für den morgigen Tag Rekordtemperaturen voraus. Ich beschloss am frühen Morgen des nächsten Tages um 6 Uhr zu meiner täglichen Fahrradtour aufzubrechen. Ich wollte wieder meine kleine Digitalkamera mitnehmen. Mit Klick auf das Vorschaublid sehen Sie eine vergrösserte Version.

Der Berufsverkehr hat noch nicht angefangen, die Strasse ist menschenleer. Wunderbar frische Luft lässt tief durchatmen. Ich fahre stadtauswärts und freue mich auf die Tour. Vorbei am Ehm-Welk-Museum und dem Tierpark erreiche in nach 5 min. Fahrt den Stadtrand.

Auf der Chaussee nach Sternfelde, einer Kastanienallee, halte ich unter dem dichten Blätterdach. Ich schaue über die Wiese. Der Morgennebel verzieht sich langsam, und gibt den Blick frei auf eine Weide. Ich fahre weiter.Über Zuchenberg durch den Wolletzwald in Richtung Adlerquelle.

Ich bin Zuchenberg durchfahren. Das Stückchen bis zur Adlerquelle geht es einen langen Berg hinab. So früh am Morgen ist kaum ein Auto unterwegs. Schnell fahre ich mehr als 45 km/h und rausche den Berg runter. Gleich kommt die Einfahrt zur Quelle auf der linken Seite.

Von der Einfahrt geht es einen ziemlich dunklen Weg ca. 1 km am Strand des Wolletzsees entlang Auf der rechten Seite befindet sich die Gehegemühle. Auf der linken Seite steht das Haus Waldfried. Auf der Hälfte des Waldweges bis zur Quelle befindet sich ein Parkplatz.

Es ist geschafft. Die Adlerquelle liegt vor mir. Von hier, so will es der Brauch, wird das Osterwasser geholt. Das Wasser ist äusserst sauber und sehr eisenhaltig. Eine willkommene Erfrischung. Obwohl es erst 7.00 Uhr ist ist es schon sehr warm.

Der Blick schweift umher. Ein herrliches Panorama. Der Wolletzsee ist rundherum bewaldet. An so einem Morgen mit strahlend blauem Himmel sieht das einfach herrlich aus. Ich mache mich auf den Rückweg und fahre durch den Wald zurück in Richtung Schäferberg.

Die Fahrt bis zum Schäferberg dauert keine 5 min. Den Hügel hinauf fahre ich im kleinsten Gang. Hier beginnt der Geologische Wanderpfad. Obwohl der Berg keine 50 m hoch ist kann man weit sehen. Von hier sieht man die wunderschön gelegene Gehegemühle.

Auf dem Weg zum Strandbad am Wolletzsee liegt die Wilhelmshöhe. Hier ist der traditionelle Eiertrudelberg. Es geht weiter durch den Wald. Nach ca. 2 km Plattenweg haben ich es geschafft. Das Strandbad am Wolletzsee liegt vor mir. Es hat noch nicht geöffnet

Vom Badestrand aus hat man einen wunderschönen Blick auf das Wasser. Die herrliche Ruhe wird nur durch das gelegentliche Quaken der Stockenten unterbrochen. Die Angestellten harken den Strand und treffen Vorbereitungen für den heutigen Besucheransturm.

In eine paar Stunden wird hier ein grosses Gedränge herrschen. Temperaturen bis zu 40 Grad waren für heute angesagt. Vom 3-Meter-Turm können sich dann die Besucher in die kühlen Fluten stürzen. Der Bootsverleih wird heute sicher ein gutes Geschäft machen


Ich fahre durch den Wald zurück nach Hause. Die heutige Tour war ungefähr 15 km lang. Mit den vielen Pausen zum fotografieren habe ich ungefähr 1 1/4 Stunde gebraucht. Am Waldrand angekommen mache ich das letzte Foto für heute und beginne in Ruhe meinen Arbeitstag.


Sie haben jetzt ein wenig Lust bekommen in einer landschaftlich einmaligen Region Entspannung zu finden ? Dann informieren Sie hier über den Weg in die Uckermark. BIS DEMNÄCHST !

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