

Städte der Uckermark - Templin
Erstmals als Stadt wurde Templin im Jahre 1270 urkundlich erwähnt. Bereits
Anfang des 14.Jahrhunderts entwickelte sie sich unter der Herrschaft des Markgrafen Waldemar zu einer wohlhabenden Stadt
Aus dieser Zeit stammen die Wehranlagen, welche heute noch bestehen und fast die gesamte Altstadt Templins umgeben
1379 trat Templin den Städtebündnis mit Stralsund, Stettin, Pasewalk, Prenzlau und Strasburg bei, um dem verbreiteten Bandenwesen entgegenzuwirken
1492 wurde die Stadt bei einem Grossbrand fast völlig zerstört.
Auch in den Jahren 1530; 1546 und 1574 wüteten Brände und natürliche Katastrophen und warfen Templin in seiner wirtschaftlichen Entwicklung immer wieder zurück
Im 30-jährigen Krieg (1618-1648) litt Templin unter der Belagerung der Dänen (ab 1627)
ab 1630 unter der Landung der Schweden ,die Stadt wurde ausgeplündert.
1735 wütete wiederum ein folgenschwerer Stadtbrand bei dem nicht mehr als die St.-Georg-Kapelle und die drei Stadttore übrig blieben.
Mit der Eröffnung des Finowkanals (1746) kam es zu einem wirtschaftlichen Aufschwung in Templin
Kriegstruppen-Durchzüge in den Jahren 1757/1763 von Russen und Schweden,
1806/1808 plünderten Franzosen die Stadt.
1809 erhielt Templin das Selbstverwaltungsrecht.
1888 verbesserten sich die Handelsbedingungen mit der Errichtung von Eisenbahnlinien.
Im Ersten Weltkrieg (1914-1918) erfolgte in Templin eine Mobilmachung
Im Zweiten Weltkieg, am 6.März 1944 wurde Templin durch Bombenangriffe der Engländer und Amerikaner fast völlig zerstört.
1948, nach dem Krieg, begann man mit dem Aufbau der Innenstadt.
1967 entstanden neue Wohnsiedlungen vor allem am Stadtrand hinter dem Vorstadtbahnhof.
1985 bekam Templin den Titel "Staatlich anerkannter Erholungsort", welche sich die Stadt bis Heute bewahren konnte.
kürzlich wurde ein modernes Thermalbad eröffnet
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