Geschichte des Ortes Chorin
Chorin liegt in reizvoller Lage am Endmoränenbogen, umgeben von Wäldern und Seen. Von 1677 bis 1934 hieß der Ort Chorinchen.
Urkundlich wird das Dorf zum ersten Mal 1258 erwähnt als es zusammen mit den Dörfern Pehlitz, Brodowin und Plawe dem Zisterzienserkloster Mariensee geschenkt wurde. Dieses Kloster wurde 1273 an den Großen Chorinsee (heutiger Amtssee) verlegt und heißt seitdem Kloster Chorin. Im Landbuch von 1375 ist das Dorf Klosterbesitz.
Nach der Säkularisierung des Klosters 1542 kommt das Dorf zum Domänenamt Chorin, wo es bis zur Separation verbleibt. Im Erbregister von 1573 besitzt das Dorf 36 Hufen und wird bewohnt von einem Lehnschulzen, 7 Bauern und 24 Kossäten. Im Dreißigjährigen Krieg wird das Dorf zerstört, so dass 1650 nur noch 4 Kossäten im Dorf leben. Es kommt danach zu einer Neubesiedlung, u. a. auch mit Holländern, Schweden und französischen Hugenotten. Noch heute finden wir französische Familiennamen im Dorf.
