Weitere Orte in der Uckermark:

Geschichte der Stadt Angermünde

Allgemein | Geschichte | Sehenswürdigkeiten

1233 erhielt Angermünde das Stadtrecht später (1260-1290) erreichte sie die Grösse der heutigen Altstadt. Wohlstand machte sich breit, begünstigt durch die Lage und den daraus resultierenden Handel, vor allem mit Getreide.

Seit 1420 gehört Angermünde zu den brandenburgischen Landen, nachdem dessen Markgrafen die Stadt von den pommerschen Herzögen zurück eroberten. Der 30-jährige Krieg (1618-1648) machte ab dem Jahre 1627 auch vor Angermünde nicht halt. Die Schlachten um die Rekatholisierung durch die Habsburger hinterliessen eine fast völlig zerstörte Stadt, welche sich, bis ins 18.Jahrhundert hinein, nur erholen konnte. Schwere Stadtbrände 1705-1730 waren immer wieder Rückschläge im Neuaufbau.

1817 wird Angermünde Kreisstadt im eigenen Landkreis Angermünde. Auch die Technologie hält Einzug. Erste Manufakturen enstanden Mitte des 18. Jahrhunderts. 1828 erfolgte der Um- und Ausbau des Rathauses. Mit Einführung des Bahnnetzes 1840-1865 entwickelte sich Angermünde zum Bahnknotenpunkt.

Ende des 19. Jahrhunderts setzte die Industrialisierung ein. Strassenbeleuchtung, Krankenhaus, Gymnasium, Wasserwerk, Stanz-und Emaillierwerk entstanden. 1945 bewahrte sich die Stadt selbst vor ihrer Vernichtung, in dem sie sich kampflos der Roten Armee übergab.

Seit 1953 ist Angermünde Zentrum der umliegenden Landwirtschaft. Zahlreiche Wohnungen im "Plattenbaustil" entstanden in den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Aufwändige Restaurierungsarbeiten, um die historische Altstadt vor dem Verfall zu wahren, begannen 1990 und dauern bis heute an.

Zur Namensgebung der Stadt

Alte Leute erzählen, daß einst vor vielen hundert Jahren Über der Stadt, die heute Angermünde heißt, ein schweres Gewitter tagelang stand und nicht weichen wollte. Endlich kam die Sache den Leuten doch sonderbar vor und der Rat schickte den Türmer auf den Kirchturm hinauf, damit er nachsehe ob das Gewitter vielleicht an der Kirchturm spitze sich festgehalten hätte und darum nicht weiter ziehen könne.

Wer beschreibt nun des Mannes Erstaunen, als er im Schalloch einen Anker sitzen sieht, von dem aus eine schwere Kette in die Wolken zu einem Schiff hinauf ging. Schnell wurde nun die Kette mit einem schar fen Beile gekappt und von Stund an verzog sich das Ge witter In eine andere Gegend. Der Anker liegt zum ewigen Gedenken in der Kirche aufgehängt woden und nach ihm hat die Stadt ihren jetzigen Namen Angermünde erhalten.

Sie haben jetzt ein wenig Lust bekommen in einer landschaftlich einmaligen Region Entspannung zu finden ? Dann informieren Sie hier über den Weg in die Uckermark. BIS DEMNÄCHST !

Das könnte Sie noch interessieren

Stichwortsuche

Veranstaltungen

» jetzt eintragen !

Newsletter



Archiv/Infos