Sagen und Geschichten - Klinkow
Der Klinkower Höllenhund
Kommt man von Prenzlau nach Klinkow, so muß man kurz vor dem Ortseingang durch einen Hohlweg. Hier spukt es seit uralten Zeiten. Geht jemand zu Mitternacht durch den Weg, so muß er an einen Tümpel vorbei, dem Tisfoortenbrock, einem sumpfigen Gelände, links des Hohlweges. Hier kommt dann plötzlich der Höllenhund heraus. Er sieht furchterregend aus, hat faustgroße, funkelnde Augen und drei Schwänze - einen weißen, einen roten und einen gelben. Der Hund geht immer neben dem Wanderer her und sieht ihm ins Gesicht. Sind beide bis an den Hohlweg gekommen, dann ist der Hund plötzlich verschwunden.
Quelle: Teufelssteine, Unheimliche Geschichten von den Ufern des Flusses Ucker, ARKADIEN e. V., Schibri-Verlag, 1997
