Geschichten und Sagen aus der Uckermark

Der Feuer speiende Berg

Die Neukünkendorfer Gottesberge sollen ihren Namen deswegen haben, weil früher die Kirchenländereien, ehedem Gottesacker genannt, sich hier befunden haben sollen. Von diesem Berge weiß man Wunderdinge zu berichten. Er soll früher ein feuerspeiender Berg ge wesen sein. Eine beckenartige Vertiefung auf dem höchsten Gipfel, sowie kleine, poröse Steine, die man in der Nähe des Berges findet, beweisen das.

Man weiß von Erderschütterungen, die von diesem Berge ausgegangen sein sollen, und zwar bis Stendell, unweit Passow, andere wurden sogar bis Mürow und Bertikow wahrgenommen. Andere sagen die Steine rührten von einer alten Burg her, die früher den Berg krönte und dann durch eine Feuersbrunst zerstört wurde. Es geht die Sage, daß dieser Berg ehemals durch einen unterirdischen Gang mit dem Kloster Pehlitzwerder später Chorin, verbunden gewesen sei.

AG Kirchengeschichte Gerhart Hansel Kummerow 1979

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